MUTTER WERDEN

Portraits und Interviews
Veröffentlicht auf bento und Spiegel Online, Juni 2018

Es gibt wohl kaum einen bewegenderen Moment im Leben als die Geburt des eigenen Kindes. Und auch schon die Schwangerschaft ist eine faszinierende Zeit, in der es schwer vorzustellen ist, dass sich ein Mensch im eigenen Bauch entwickelt. Wenn die ersten Tritte des Kindes im Bauch gespürt werden, wird diese Vorstellung vielleicht realer, aber die Geburt selbst und das Kennenlernen des neuen Menschen auf der Welt bleibt wohl ein Mysterium, bis man es als Mutter selbst erlebt hat.

Die Erwartungen in unserer Gesellschaft an eine schwangere Frau sind sehr hoch – denn schließlich gibt es doch nicht schöneres, als Mutter zu werden, oder? Gleichzeitig wird der sich wandelnde Körper einer schwangeren Frau genauestens beobachtet und kommentiert. Auf Instagram werden stolz Babybäuche präsentiert und schon wenige Tage nach der Geburt strahlt eine glückliche Frau mit Baby im Arm in die Kamera. Ihr Haar sitzt perfekt, ihr Bauch wirkt flach und fest. Doch was genau ist dazwischen passiert? Neun Monate entwickelt sich ein Mensch im eigenen Körper und ihn auf die Welt zu bringen, ist eine Extremsituation, die jede Frau anders erlebt. Ist es wirklich erstrebenswert, schon kurz darauf wieder so zu wirken, als sei nicht außergewöhnliches passiert? Als sei der Bauch, der sich wochenlang gedehnt hat, immer noch der gleiche wie vor der Schwangerschaft?

Ich habe Frauen wenige Tage vor und nach der Geburt getroffen, sie fotografiert und mit ihnen gesprochen. Sie stehen zu sich und ihrem Körper und sprechen ehrlich darüber, wie sie die Geburt ihres Kindes erlebt haben. Ihre Geschichten zeigen: Eine Geburt ist nicht nur faszinierend schön, sondern auch unvorhersehbar und kräftezerrend. Und danach gibt es so viel wichtigeres, als sich über Dehnungsstreifen und Besenreißer Gedanken zu machen.

Jana, 27
Am Tag der Geburt und fünf Tage danach

Unser Kind kam eine Woche vor dem errechneten Termin. Am Nachmittag traf ich mich mit Frauen vom Geburtsvorbereitungskurs und wollte danach mit einer Freundin ein Eis essen gehen. Doch ich fühlte mich schlapp, sodass meine Freundin zu mir nach Hause kam. Um 20 Uhr bat ich sie dann zu gehen, weil es mir komisch ging und meine Wehen langsam anfingen. Gegen 22 Uhr fuhren mein Freund und ich schließlich ins Krankenhaus und nur drei Stunden später war unser Kleiner auf der Welt. Alles ging so schnell und ganz natürlich, ich hatte gar keine Zeit darüber nachzudenken, was gerade passiert. Im Vorhinein fand ich die Vorstellung seltsam, dass in so einem intimen Moment komplett fremde Menschen um mich herum stehen werden. Als es so weit war, gab es für mich nichts anderes als mein Kind und die Geburt, ich habe mein Umfeld nicht wirklich wahrnehmen können. Am nächsten morgen fuhren wir schon zurück nach Hause. Er schläft sehr viel und unsere ersten gemeinsamen Tage sind ruhig, unfassbar schön und emotional. Natürlich kommen immer wieder so Momente, an denen ich es kaum glauben kann, dass dieser kleine Mensch aus mir heraus gekommen ist. Aber dieses überwältigende Gefühl, was der Vater wahrscheinlich schon direkt nach der Geburt hatte, kam bei mir erst nach drei Tagen. Ich habe einfach zu viel zu verarbeiten. Zwischen den ganzen Emotionen habe ich keine Zeit, mich mit meinem Körper zu beschäftigen. Und es fühlt sich auch ganz unwichtig an. Wenn ich meinen Bauch ansehe, bin ich darüber erstaunt, zu was die Natur und unser Körper fähig ist – da mache ich mir doch keine Gedanken, ob er jetzt schon wieder flach genug ist.

Lotti, 28
Zwei Wochen vor der Geburt und fünf Tage danach

Ich bin selbst Hebamme und somit mit dem Thema Geburten vertraut, aber natürlich ist es etwas anderes, selbst ein Kind zu bekommen. Für mich stand fest, dass ich eine Hausgeburt versuchen möchte. Leider gibt es sehr wenige Hebammen, die Hausgeburten durchführen. Auch ich arbeite im Krankenhaus, einfach weil die Bezahlung als selbstständige Hebamme durch die hohen Versicherungskosten viel zu gering ist. Deshalb meldete ich mich früh bei einem Geburtenhaus und organisierte, dass zwei Hebammen zu mir kommen, wenn es los geht. Zudem ist meine Zwillingsschwester auch Hebamme. Sie sollte zwar bei der Geburt dabei sein, aber da wir uns so nah stehen, wollte ich nicht, dass sie die Verantwortung bei meiner Geburt übernehmen muss.

Unsere Tochter ist vier Tage nach dem errechneten Termin gekommen, als hätte sie auf den perfekten Moment gewartet. Meine Schwester kam an dem Abend zu uns zu Besuch und übernachtete hier. Gegen Mitternacht merkte ich die ersten Wehen, stellte mich aber darauf ein, dass es noch lange dauern würde. Also ließ ich meinen Partner und meine Schwester schlafen, ging baden und versuchte, die Wehen weg zu atmen. Um drei Uhr morgens weckte ich die beiden schließlich und als mich meine Schwester untersuchte, war mein Muttermund bereits acht von den nötigen zehn Zentimetern geöffnet. Wir informierten sofort die Hebammen und dann ging alles ganz schnell. Schon kurz darauf platze meine Fruchtblase, eine halbe Stunde später war unser Kind da. Uns geht es gut und wir sind gesund, die Geburt war unheimlich intim und es herrschte eine konzentrierte, ruhige Stimmung. Danach war ich sehr fertig und zittrig, weshalb es umso besser war, einfach in das eigene Bett fallen zu können.

Corina, 32
Zwei Wochen vor der Geburt und fünf Tage danach

Unser Kind war acht Tage überfällig, sodass ich am nächsten Tag die Wehen künstlich eingeleitet bekommen hätte sollen. Zum Glück ist in der Nacht davor dann doch noch meine Fruchtblase geplatzt. Wir sind sofort ins Krankenhaus gefahren, obwohl ich noch keine richtige Wehen hatte und auch mein Muttermund noch nicht geöffnet war. Im Endeffekt habe ich 26 Stunden lang gekämpft und es war sehr hart. Zum Ende hatte ich das Gefühl, nur noch eine durchgehende Wehe zu haben. Trotzdem hat sich nicht viel bewegt. Da die Werte von meinem Kind und mir immer schlechter wurden, musste schließlich ein Notkaiserschnitt gemacht werden. Einerseits war ich erleichtert, dass ich es somit bald geschafft hatte, andererseits enttäuscht, weil bereits ein so langer Kampf hinter mir lag. Danach war ich komplett fertig und fühlte mich wie in einem Paralleluniversum. Ich hatte sogar Angst, mein Kind im Arm zu halten, weil ich mich zu schwach fühlte, um es zu halten. Zum Glück hatte mein Mann während der Tortur vorher ein wenig schlafen können, sodass er sich um unseren Sohn kümmerte und ich mich etwas ausruhen konnte. Wir sind erst seit gestern wieder zu Hause, denn anfangs konnte ich mich noch nicht mal aufsetzen. Frauen, die eine natürliche Geburt hatten, sind schneller wieder fit. Ich muss noch immer einige Schmerzmittel am Tag nehmen, aber langsam geht es mir wieder besser und ich habe Zeit, mich an unseren kleinen, neuen Menschen zu gewöhnen. Noch immer ist es für mich unvorstellbar, dass er durch uns entstanden ist. Anfangs hatte ich große Angst, etwas falsch zu machen, weil er einfach so klein ist. Aber er ist ganz friedlich und ruhig und wir genießen die Zeit zu dritt sehr.

Mimi, 29
Zwei Wochen vor der Geburt und zehn Tage danach

Bei der Geburt meines ersten Kindes war ich im Krankenhaus, aber ich fühlte mich fremd bestimmt und es wurden viele Dinge gemacht, die ich im Nachhinein als überfüssig empfinde. Beispielsweise bekam ich eine PDA und wurde aufgeschnitten, was ich so nicht nochmal erleben möchte. Deshalb wollte ich bei meiner jetzigen Schwangerschaft eine Hausgeburt. Anfangs war ich auf der Suche nach einer Hebamme, was sich als sehr kompliziert heraus stellte. Denn ich möchte nicht irgendwen dabei haben – Es hätte jemand sein müssen, bei dem ich mich wohl und verstanden fühle. So jemanden habe ich für meinen errechneten Termin nicht gefunden. Deshalb entschloss ich mich dazu, das Kind zusammen mit meinem Freund allein zu Hause zu bekommen. Eine Geburt ist etwas ganz natürliches und ich habe bereits ein Kind geboren. Es gibt Facebook und WhatsApp Gruppen, in der sich Frauen, die Alleingeburten planen, und Hebammen, die diesen Plan unter passenden Umständen unterstützen, austauschen und helfen.

Unser Sohn war acht Tage überfällig. Aber seine Werte waren weiterhin gut, weshalb ich darauf vertraute, dass er kommt, wenn er bereit ist. Wir hatten mit meiner Mutter vereinbart, dass sie während meiner Hausgeburt meine Tochter zu sich nimmt. Doch als mich meine Mutter  schließlich in den Wehen sah, scheint ihr das zu viel gewesen zu sein. Sie wusste, dass ich mein Kind allein zu Hause auf die Welt bringen möchte. Trotzdem rief sie den Krankenwagen und die Feuerwehr, weshalb plötzlich fremde Männer in meiner Wohnung standen, um mich mitzunehmen. Ich fühlte mich überrumpelt und wollte nicht ins Krankenhaus, mir ging es gut. Die Sanitäter waren aber nur bereit zu fahren, wenn eine Hebamme die Verantwortung für die Geburt übernimmt. Also telefonierte ich noch in den Wehen herum und eine Freundin vermittelte mir schließlich eine Hebamme, die Hausgeburten unterstützt und den Sanitätern telefonisch versicherte, dass sie zu mir kommen würde. Sie ist eine tolle Frau und machte nichts, was ich nicht wollte. Die meiste Zeit saß sie mit meinem Freund auf der Terrasse, während ich drinnen im Planschbecken auf dem Boden in der Küche meine Ruhe hatte. So konnte ich für mich und mein Baby sein und die Geburt langsam und natürlich passieren lassen. Am Abend war unser Sohn dann da, und er ist ein Riese. 61cm groß und 4400g schwer. Trotzdem hatte ich kaum Verletzungen, alles war gut.

Trotz des zwischenzeitlichen Eingriffs bin ich sehr zufrieden mit der Geburt und unheimlich froh, dass ich nicht ins Krankenhaus musste. Die ersten Tage waren wir nur für uns und lagen nackt im Bett. Mein Bauch hat sich bereits ein wenig zurück gebildet, und um den Rest mache ich mir auch keine Sorgen. Ich bin stolz auf meine Dehnungsstreifen und gehe gerne im Bikini ins Schwimmbad, denn damit zeige ich: ich bin Mutter, ich habe ein Kind bekommen.

Sabine, 34
Eine Woche vor der Geburt und zehn Tage danach

Unser Kind war zehn Tage überfällig, sodass die Wehen künstlich eingeleitet werden mussten. Nach der Einleitung gingen sie dafür umso heftiger los. Die Geburt ging mit insgesamt sechs Stunden recht schnell, aber dafür waren die Wehen sehr intensiv und kamen jede Minute. Am Ende musste die Saugglocke zur Hilfe genommen werden. Ich hatte einen sehr großen Blutverlust, wovon ich in dem Moment jedoch nichts mitbekam. Für mich gab es nur noch Glücksgefühle und Erleichterung, endlich meinen Sohn in den Armen zu halten. Nach 24 Stunden wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen, musste aber am vierten Tag wieder zurück, da mein Kreislauf nicht mitmachte und ich den Blutverlust doch deutlich merkte. Für den Kleinen war das natürlich auch anstrengend und er war sehr unruhig. Nun sind wir endlich gemeinsam zu Hause, ich bin noch immer sehr schlapp aber es wird langsam besser. Gestern waren wir zum ersten Mal gemeinsam an der frischen Luft, wobei mich mein Mann noch im Rollstuhl durch den Park schieben musste, aber es war trotzdem wunderschön.

Sarah, 37
Drei Wochen vor der Geburt und fünf Tage danach

Mein erstes Kind bekam ich vor zehn Jahren und ehrlich gesagt habe ich die Geburt ganz schrecklich in Erinnerung. Es war extrem schmerzhaft und dauerte insgesamt über 24 Stunden. Dafür ist es umso schöner, Mutter zu sein, sodass ich mich sehr darüber freute, als ich wieder schwanger wurde. Unser Kleiner war überfällig, weshalb die Geburt am zehnten Tag eingeleitet werden sollte. Das wollte ich unbedingt vermeiden: Also versuchte ich alle möglichen Tricks wie scharf zu essen, viel zu laufen und sonstige Gymnastikübungen. Vielleicht hat das sogar funktioniert, denn genau am Morgen des zehnten Tages begannen endlich die Wehen. Die Geburt selbst habe ich, ähnlich wie bei meinem ersten Sohn, alles grenzüberschreitend empfunden. Die Öffnung des Muttermundes war ein Kampf, nach acht Stunden mit heftigen Wehen war ich noch immer erst bei fünf Zentimetern. Zudem wurden die Herztöne von unserem Sohn schwächer und die Werte schlechter – Er war bereit, aber er konnte noch nicht raus. Ich selbst bekam kaum mehr etwas mit, aber mein Mann erzählte mir später, dass ein Kaiserschnitt im Gespräch war. Schließlich bekam ich als letzten Versuch eine Spinalanästhesie, um mich ein wenig erholen zu können. Gleichzeitig wurden mir Wehen verstärkende Mittel gegeben, damit die Geburt voran getrieben wird. Das hat dann endlich funktioniert: Nach zwölf Stunden war der kleine Piet auf der Welt. Danach hatten wir zwei Stunden für uns, in denen ich wie in Trance vor Glück war. Meine Schmerzen waren wie weg, und auch die Untersuchungen registrierte ich kaum. Nach vier Stunden durften wir das Krankenhaus verlassen und unsere erste Tour mit Kind ging zu McDonalds, denn wir hatten Hunger und es war mitten in der Nacht. Ich wartete mit meinem neu geborenen Kind im Auto, während mein Mann das Essen holte. Das war eine sehr absurde Situation, aber ich war glücklich.

Eva, 34
Ein Tag vor der Geburt und ein Tag danach

Unser Kind lag falsch herum, hatte also Beckenendlage. Auf Anraten meiner Hebamme und der Ärzte entschied ich mich für einen geplanten Kaiserschnitt. Man kann zwar trotzdem eine natürliche Geburt versuchen, aber das Risiko eines Notkaiserschnitts ist recht hoch. Den Stress wollte ich mir nicht antun. Trotzdem war ich etwas enttäuscht, denn wäre alles in Ordnung gewesen, hätte ich auf jeden Fall eine natürliche Geburt gewollt. Mein Kaiserschnitt wurde eine Woche vor dem errechneten Termin gemacht, wodurch vermieden werden sollte, dass ich vorher Wehen bekomme. Denn wäre die Fruchtblase geplatzt, hätte alles ganz schnell gehen müssen. So konnte man es besser planen.

Den Kaiserschnitt selbst habe ich komplett unterschätzt, es ist ein richtiger chirurgischer Eingriff. Ich war natürlich anästhesiert, sodass ich keine Schmerzen hatte, aber trotzdem spürte ich jede Bewegung. Es wurde nur ein recht kleiner Schnitt gemacht, der dann durch dehnen vergrößert wurde, da das schonender sein soll. Für mich fühlte es sich an, als würde mein Bauch aufgerissen und in mir rumgewühlt. Ich war komplett überfordert und weinte die ganze Zeit. Den Eingriff konnte ich durch den Sichtschutz nicht sehen, und darüber bin ich auch froh. Ich glaube, dass das ein sehr traumatisierender Anblick gewesen wäre, die Chirurgen hatten teilweise Blutspritzer im Gesicht. Die Operation selbst ging unglaublich schnell und als das Kind schließlich draußen war, hatte ich ein ganz komisches Gefühl der Leere. Meine Tochter wurde sofort in ein anderes Zimmer zur Untersuchung gebracht. Danach konnte ich sie endlich in den Armen halten, während ich genäht wurde. Sollte ich noch ein Kind bekommen, möchte ich auf jeden Fall eine natürliche Geburt versuchen. Gestern ging es mir sehr schlecht und ich war den ganzen Tag ziemlich emotional. Heute fühle ich mich noch schwach, aber es wird langsam besser. Unsere Kleine ist gesund und das ist das wichtigste für mich, ich freue mich auf unsere Zeit als Familie.

Leonie, 36
Zwei Wochen vor der Geburt und sechs Tage danach

Eigentlich haben wir eine Hausgeburt geplant. Am Abend fingen meine Wehen an, aber in so großen Abständen, dass ich erstmal wartete. Ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen, weil ich nichts in mir behalten konnte und mich ständig übergeben musste. Am Morgen rief ich schließlich meine Hebamme an. Als sie kam und mich untersuchte, riet sie mir, ins Krankenhaus zu fahren, weil mein Blutdruck sehr hoch war. Ich war schon sehr erschöpft und wacklig auf den Beinen und stimmte ein. Nach 24 Stunden Wehen war mein Muttermund noch immer erst weniger als zur Hälfte geöffnet, sodass mir zum Kaiserschnitt geraten wurde. Ich war komplett fertig und ehrlich gesagt erleichtert – denn ich konnte einfach nicht mehr. Den Kaiserschnitt habe ich als Klacks im Vergleich zu den Schmerzen davor wahrgenommen. Bei der Betäubung und Vorbereitung hatte ich große Angst, der Eingriff selbst ging extrem schnell und ich bekam kaum etwas mit. Ich habe die Operation, in der mir meine Weisheitszähne gezogen wurden, als schlimmer in Erinnerung. Als meine Tochter endlich da war, durfte ich sie sofort in den Armen halten. Ich verspürte ein unglaubliches Glück, dass mich alle Strapazen sofort vergessen ließ. Auch meine Erschöpfung rückte in den Hintergrund, ich konnte nicht anders als unser Kind ununterbrochen anzuschauen. Im Nachhinein wurde bemerkt, dass ich eine Schwangerschaftsvergiftung hatte: Es war also die beste Entscheidung, einen Kaiserschnitt zu machen. Die Ärzte machten sich große Sorgen um mich und ich war wirklich sehr schwach. Die ersten zwei Tage nach der Geburt konnte ich nicht mal auf die Toilette gehen und lag nur im Bett. Als ich zu Stillen begann, bekam ich Nachwehen, was wieder sehr unangenehm war. Nach fünf Tagen durften wir das Krankenhaus verlassen und nun geht es mir langsam wieder besser. Gestern waren wir spazieren und wir genießen unsere Zeit zu dritt. Mein Mann ist auch ganz verliebt in unsere Tochter, am liebsten hätte er sie selbst zur Welt gebracht und würde sie auch gerne stillen.

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